VG Gästebuch

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Kommentar von Kristin | 08.07.2014

Hallo ihr Lieben,

ich mache mir Sorgen um das in Produkten enthaltene Palmöl und die damit einhergehende Regenwaldzerstörung. Eigentlich dachte ich immer, dass Palmöl in Bio-Produkten ok sei, aber ich habe mich mit der Thematik mal etwas beschäftigt und möchte Palmöl-Produkte jetzt doch lieber meiden. Denn laut Rettet den Regenwald und Greenpeace scheinen selbst Hersteller von Bioprodukten auf den Regenwald "zu scheißen" (http://www.regenwald.org/themen/palmoel/fragen-und-antworten, http://www.greenpeace.de/themen/waelder/waldnutzung/tipps-fuer-verbraucher). Leider habe ich auch festgestellt, dass es einige, von mir liebgewonnene, Produkte gibt, die Palmöl enthalten. Das heißt, ihr verkauft auch viele solcher Produkte. Ist es nicht denkbar, auf solche Produkte einen Aufschlag zu geben und diesen auch kenntlich zu machen, damit die Verbraucher ein Bewusstsein dafür bekommen? Wie seht ihr die Sache? War der Verkauf von Palmölprodukten bei euch schonmal ein Thema gewesen?

Ich danke euch schonmal und bin gespannt.

LG Kristin

Kommentar von Robert Porth | 19.06.2014

Hallo liebes VG-Team,

ich bin seit nicht allzu langer Zeit Mitglied bei euch und freue mich auch riesig eine so tolle Alternative zu ungesunden Supermarktprodukten gefunden zu haben!

Jedoch bin ich auf folgende Dokumentation aufmerksam geworden und frage mich nun, ob nicht auch bei euch noch Potential für ein gesünderes Sortiment besteht.

Bitte seht meinen Gästebucheintrag nicht als Kritik, sondern Anregung zur Verbesserung der Erfüllung von euch bereits wundervoll umgesetzten Ideale.

Liebe Grüße Robert

http://www.youtube.com/watch?v=toUDyJ3Z22c

Kommentar von Anne E. | 19.06.2014

Liebes VG- Team,
wir sind neu in Dresden und haben an unser Heimat schon lange ökölogisch eingekauft was mir jedoch hier gar nicht gefäält insbesondere auf der Jahnstr. ist dass der Kunde selbst die Nr. bei Gemüse und Obst aufschreiben soll. wenn jede Lidl-verkäuferin es schafft mehrere 100 Nr. auswendig zu lernen, wird es das personal hier doch wohl schaffen die wenigen zu kennen.
Ebenso vermissen wir frische Wurst-, Fleisch-, Wild und Fischwaren. Die es im Dresdner Umland ja ausreichend gibt.
Immer mehre Biomärkte anzufahren macht ökölogisch gar keinen Sinn, so dass wir nun woanders einkaufen.

Antwort von Peter Jacobi

geschrieben von Seppo Immonen, Mitarbeiter des VG-Marktes Jahnstraße

Liebe Anne,

die VG als Einkaufsgenossenschaft arbeitet anders als Discounter wie Lidl nicht mit einer Handelsspanne, sondern mit den Beiträgen der Mitglieder. Aus diesen werden die Mieten für die Läden, Strom und Wasser, die Löhne der Mitarbeiterinnen und so weiter finanziert. Im Gegenzug erhalten Mitglieder die Waren zum Genossenschaftspreis, der im Schnitt ein Drittel unter den handelsüblichen Ladenpreisen liegt. Und was nicht mehr verkauft werden kann, landet meist in der sogenannten Umsonst-Ecke und nur wenn's ganz schlimm ist in den Müll.

Da die Ware quasi zum Einkaufspreis weitergegeben wird, gibt es nicht wie im Handel üblich die sogenannte Mischkalkulation. Dir ist bei Lidl vielleicht aufgefallen, dass sämtliche Äpfel den gleichen Preis haben, egal ob Jonagold aus Chile oder Holsteiner Cox aus Österreich. An der Kasse muss die Bedienung nur "Äpfel" eingeben, und schon findet der Computer den richtigen Preis. Die Kassiererinnen merken sich nicht an die 100 Warennummer, sondern eher um die 20. Vorne an der Kasse ist auch eine Liste, bei der nachgeschaut werden kann. Bei uns haben die Äpfel von Herrn Senst einen anderen preis als die von Herrn Kaiser, da wir diese auch zu unterschiedlichen Preisen einkaufen. Da kaum eine Kassiererin Pomologin ist, kann mensch eben nicht erwarten, dass an der Kasse die verschiedenen Sorten erkannt werden. Es kann auch nicht erwartet werden, dass die Kassiererinnen sich den Unterschied zwischen den Kohlrabi von Ines Franz und Gut Gamig einprägen. Und an verschiedenen Warennummern haben wir eher um die 200 gleichzeitig im Laden.

Die Alternative wäre entweder nur eine Sorte Apfel, Kartoffel, Salat usw., oder aber nur eingepackte Ware zu verkaufen, die vorher ausgepriesen wird. Dies wird zum Beispiel bei unserem Käsesortiment gemacht. Beim Obst und Gemüse wäre es nicht sinnvoll, da bei Selbstbedienungsware jeder selbst entscheiden will, was für Mengen eingekauft werden.

Profi-Tipp: Wer das lästige Nummern-Ansagen an der Kasse vermeiden will, kann die Warennummer gerne gleich auf die Papiertüten schreiben, oder bei gutleserlicher Schrift den Zettel mit den Nummern der Kassiererin geben - so hat mensch Zeit zum einpacken, während die Kassiererin die Sachen abarbeitet

Ein ausreichendes Angebot an Wurst, Fleisch und Wild haben wir. Auch regionalen Fisch aus der Zucht findet mensch. Da Dresden nicht am Meer liegt, haben wir allerdings keine große Auswahl an regionalen Fischprodukten.

Es ist bedauerlich, dass ihr nicht mit unserem Angebot zufriedengestellt werden konntet. Über 7000 Mitglieder sehen das glücklicherweise anders, so dass wir weiterhin umweltverträglich hergestellte Produkte verkaufen und die Welt ein bisschen besser machen können."

Liebe Grüße,
Seppo

Kommentar von Opitz Helmut | 03.05.2014

Hallo liebe Verbrauchergemeinschaft
Habe vor einiger Zeit den umfangreicheren Bezug von Sprossen angeregt- speziell Brokkoli und es hat sich gut entwickelt.
Danke
Die Lücken im Sortiment sind für mich jedoch oft nicht nachvollziehbar, auch keine Aussage vom Personal
Ob es nun Nüsse sind oder Leinöl und da ich nicht von Dresden bin sind es mehrere Fahrten und dadurch kein Einkaufsglück im ganzen Monat
Letztens habe ich die Plastiboxen ausgeräumt und musste leider feststellen, dass die Nüsse unbrauchbar waren - zu lange Lagerung - da recht gut abverkauft wird kann ich dann nur vermuten , dass der Rest nicht rausgenommen wir und die neue Ware drauf kommt.
Bis dahin erstmal
Helmut Opitz

Antwort von Peter Jacobi

Hallo Helmut,

schade, dass Du nicht geschrieben hast, in welchem Laden Du einkaufst, dann könnten wir die Probleme konkreter angehen.
I.d.R. weiß der für das Sortiment zuständige festangestellte Mitarbeiter ziemlich genau, warum Lücken in den Regalen sind und wann diese geschlossen werden. Vielleicht hast Du ja mit Deinen Anfragen immer eine Aushilfe erwischt? Obwohl wir gute Aushilfen beschäftigen, können diese die vielen Details natürlich nicht wissen. Deinen Ärger über fehlende Produkte kann ich verstehen, doch es gibt ja auch immer Ausweichmöglichkeiten. Wenn Du aber auf ein spezielles Leinöl fixiert bist, kann es durchaus passieren, dass der entsprechende Regalplatz leer ist, denn manche Lieferanten kommen nur ein Mal die Woche oder noch seltener - und das Bestellen ist wie Roulette spielen - trotz Berücksichtigung aller denkbaren Faktoren, von Ferien und Feiertagen, Wind und Wetter, Mond und Sternen, Ebbe und Flut und tausend anderen Sachen überraschen uns die Mitglieder und Kunden immer wieder mit ihrem unkalkulierbaren Kaufverhalten. Und da der Lagerplatz arg begrenzt ist, viele Waren nicht unbefristet haltbar sind und wir zudem die bestellten Waren zwischenfinanzieren müssen, können wir uns nur eingeschränkt bevorraten. Da ist es besser, Du bestellst diese Sachen vor, dann sind sie Dir sicher.
Zu den Kisten mit losen Waren: Die werden mindestens bei Anbruch eines neuen Gebindes (neue Charge = anderes Haltbarkeitsdatum) komplett geleert und ausgewaschen, bei bestimmten Produkten (Datteln, Rosinen u. ä. Trockenfrüchte) sogar vor jeder neuen Befüllung. Wenn dann doch solche Qualitätsprobleme auftreten wie Du sie schilderst, hilft nur ein direkter Hinweis, dann können wir schnell reagieren und die Ursache suchen.

Viele Grüße
Peter

Kommentar von Frank-Michael | 22.03.2014

Hallo Maren, Frank und Claudius,
ökologisch verträglich konsumieren? Das finde ich sehr richtig und wichtig aber Mann/Frau sollte den Blick doch etwas weiter schweifen lassen. Der ökologische Fußabdruck von spanischen Erdbeeren ist der gleiche wie der von spanischen Tomaten, Gurken, Paprika, Zucchini, Spitzkohl,...es könnte da noch so einiges angehängt werden und wenn es danach geht, wäre die Auslage bis auf diverse Kohl und Rübensorten fast leer. Beim Angebot ist es nicht so einfach es allen Recht zu machen und bei der Mitgliederzahl muss ein Mittelweg gefunden werden. Natürlich schmecken die Erdbeeren regional und frisch vom Feld am besten, da bin ich ganz eurer Meinung ! Und letzten Endes ist es schon so das die Nachfrage das Angebot bestimmt. Wenn ihr mal wieder im Laden seid fragt doch mal nach Frank und wir können uns gern einmal so unterhalten, ich würde mich sehr freuen. Grüße

Kommentar von Maren, Frank und Claudius | 19.03.2014

Pflaumen? Erdbeeren? Um diese Jahreszeit? Was ist das denn bitte für ein Murx? Und sagt nicht "der Kunde will das so" - das glauben wir nicht. Ich meine, wir haben uns doch alle für die VG entschieden, um ökologisch verträglich zu konsumieren - und nun das. Streicht es bitte aus Eurem Sortiment. Muss echt nicht sein - wir warten gern bis zum Sommer!

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