VG Gästebuch

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Kommentar von Frank-Michael | 18.08.2014

Hallo Günther,
ich kann nur sagen, dass wir in der VG seit Mitte Mai die ersten regionalen Gurken und Tomaten haben (mengenmäßig eben so viel, wie eben lieferbar war)!!! Was die Äpfel angeht, waren sehr lange regionale Lageräpfel (3 Sorten sogar) der Firma Senst im Angebot, bis Mitte Juni. Ansonsten sind je nach saisonalem Angebot IMMER regionale Obst und Gemüse im Angebot gewesen!!! Einfach irgendwelche Unwahrheiten zu verbreiten finde ich einigermaßen unsportlich!!! Saisonkalender zeigen auch sehr gut, was ungefähr ab wann zu ernten ist.
Sehr gern unterhalte ich mich auch persöhnlich zu diesen Thema mit Ihnen. Einfach mal in der VG Fritz-Reuter-Straße nach Frank fragen!

Kommentar von Günther | 14.08.2014

Hallo, habe im Sommer sehr das regionale Angebot vermisst und BEWUSST auf Äpfel und Tomaten verzichtet, kamen erstere doch aus Chile und Argentinien. Schade, gerade im Sommer, wo es doch regionale Sommerfrüchte wie v.a. Gurke und Tomaten en masse geben sollte.

Kommentar von Klaus | 12.08.2014

Hallo Ihrs :-)

eher zufällig bin ich über Euren Laden in der Jahnstrasse "gestolpert". Zum Glück schon am esten Tag meines 2-wöchigen Dresden Urlaubs in einer FeWo.
Für den "Erst-Täter" ist das Konzept der PLU Code Angabe bei Obst und Gemüse an der Kasse irritierend, aber dann doch nachvollziehbar.
Kompliment hier an das freundliche und sehr hilfsbereite Team :-)

Damit meine ich gleichermaßen Personal sowie Kunden.

Regionale, ursprüngliche Lebensmittel gehören auch zum Kennenlernen einer Region - da leistet Ihr einen tollen Beitrag.

Liebe Grüße

Klaus

Kommentar von Frieder Schubert | 05.08.2014

Hallo, ich kaufe eigentlich ganz gern bei Euch ein, habe nur drei Kritikpunkte:

Wieso kostet die große Tasse Kaffee aus der Maschine für Mitglieder 1,90 €. Das finde ich Wuchern, ehrlich! Ich weiß, Ihr habt Mietkosten etc. Aber ich zahle für 3 Personen - und Ihr habt 7.000 Mitglieder.

Wieso sind die "bunten Kekse" in Kinderaugenhöhe. Das nervt mich jedes Mal. Wenn ich Quengeleien von unserem Mini haben möchte, kann ich auch regulär einkaufen gehen...

ihr habt jüngst die Preise im Bistro angehoben. laut Nachfrage meinte eine Verkäuferin, dass es sich nicht ganz rechne, mit der Zubereitung etc. Nur: Ihr habt auch die Dinge angehoben, wie den Spinatstrudel, der eh fertig ankommt. Und ehrlich: Die mini-Veganen Brötchen mit 2 Scheibchen Tofu und Salat für 1,80 €? Ebenso Wucher.

Wie gesagt, um das Konzept zu unterstützen, zahlen wir für drei Mitglieder, ja, ich weiß, sollten eigentlich alle machen etc. Nur: Gerade im Café und im Bistro könnte man doch so kalkulieren, dass es mich nicht umhaut, wenn ich die Rechnung sehe: Ein grüner Salat - drei Euro für Mitglieder... Puh...

Kommentar von Yvonne | 08.07.2014

Sind die Grenzen überschritten?
Seit mehr als 4 Jahren bin ich Kunde der VG, kaufe seitdem regelmäßig ein, seit mehr als 2 Jahren bin ich Mitglied, weil ich die Grundidee umweltgerecht erzeugter und regionaler Produkte unterstütze.

Heute wurde ich im Backwarenshop auf der Jahnstraße, als ich mit meinem im Tragetuch befindlichen 6 Wochen alten Baby einkaufen wollte, von Frau xxx zum wiederholten Male in unverschämten Ton gefragt, ob ich, nach der Geburt meines Kindes bereits eine neue Mitgliedskarte beantragt hätte. (Besagte Dame hatte mich bereits als ich das erste Mal nach der Geburt mit meinem damals 2 Wochen alten Kind einkaufen war, darauf angesprochen, ebenfalls in unmöglicher Form!)

Da die Veränderung des VG-Mitgliedsstatus nach einer Geburt nicht ganz oben auf meiner Prioritätenliste stand, teilte ich ihr mit, dass dies noch nicht erfolgt sei, zumal mein Kind voll gestillt wird.

Ferner hatte ich es aufgrund drohenden Regens eilig, weshalb mir die Zeit zur von Frau xxx angestrebten Diskussion zum Sachverhalt fehlte, worauf ich erwiderte, dass, sollte es seitens der VG Rückfragen geben, meine Kontaktdaten bekannt seien und sich z.B. der Vorstand gerne an mich wenden könnte.

Frau xxx notierte sich meine Kontaktdaten und diskutierte in inadäquater Weise weiter. Ich machte sie nochmal darauf aufmerksam, dass mir dazu, da zu Fuß mit Kind unterwegs, die Zeit fehlte und bat darum, mir meine Ware zu reichen. Daraufhin bekam ich zu hören: „Sie waren jetzt unverschämt, ich bediene Sie nicht weiter!“.
Mir blieb nur, nach ihrem Namen zu fragen und ob ihr die Kompetenz zustehe, Kunden derart zu behandeln bzw. aus dem Laden zu werfen. Ich war gezwungen, ohne die zu Hause dringend benötigten Backwaren zu gehen.

Außerdem sei erwähnt, dass dies nicht der einzige Vorfall im Zusammenhang mit Frau xxx war: Als ich im Frühjahr Freunde aus England zu Gast hatte, welche die Rechnung für Kaffee-Gebäck übernehmen wollten, fühlte sich Frau B. beflissen, meine Freunde zu beleidigen und in unverschämten Ton zu fragen, wo denn deren Mitgliedsausweis wäre. (Die Gäste waren der deutschen Sprache mächtig – leider).

Wenngleich sich die VG offenbar nicht als Dienstleister sondern als „Einkaufsgenossenschaft“ versteht und damit andere Voraussetzungen als im Einzelhandel zu bestehen scheinen, bleibt es mir unverständlich, dass Mitarbeiter Kunden derart behandelt können. Legitimiert das System Grenzüberschreitungen?

Offensichtlich scheint auch das Personal tiefgreifende Probleme mit dem System der VG zu haben.
So frage auch ich mich, ob das System VG in dieser Form überhaupt noch funktionieren kann.

Unter banalen wirtschaftlichen Gesichtspunkten halte ich es schon für fragwürdig, über 7000 Mitglieder wiederholt nach ihrem Mitgliederstatus / -Beitrag zu befragen.

Wie sozial – genossenschaftlich ist es beispielsweise, für eine 7köpfige Familie oder einen Kindergarten die gleichen Beiträge zu erheben wie für eine 3köpfige Familie, welche gelegentlich einkauft?

Die VG versteht sich als Anbieter eines Vollsortiments, was sie aber aus meiner Sicht nicht ist (ständig ausverkaufte Produkte, verdorbenes Gemüse und Obst etc.); insgesamt ein nicht verlässliches Sortiment, so dass ich ständig gezwungen bin, woanders einzukaufen. Mit dem Argument, Produkte können vorbestellt werden, kann man leider nur Kunden erreichen, die beruflich und privat nicht flexibel sein müssen – nicht mehr zeitgemäß. Wenn ich (vorbestellen) will bediene ich einen Online-Shop.

Auf Umsatzstaffelung basierende Mitgliedsbeiträge wären unter diesen Voraussetzungen eine Überlegung wert.

Die angepriesenen regionalen Produkte – ein ausschlaggebendes Argument für mich – sind fast nicht mehr vorhanden (z.B. fand ich heute, im Sommer, nicht eine Tomate aus der Region).

Unabhängig davon könnte, so mutmaße ich, durch Optimierung des veraltetes Kassensystems erheblich an (Personal)kosten eingespart werden.

Zusammenfassend bin ich unter o.g. Voraussetzungen nicht weiter bereit, das aktuelle System der VG zu unterstützen, was ich sehr bedauere. Es geht mir dabei nicht um einen zu hohen Mitgliedsbeitrag, da sich bei meinem aktuellen Monatsumsatz die Mitgliedschaft sowieso nicht lohnt. Der Gedanke, der dahinter steht, ist wirklich gut. Leider ist die VG mit wachsenden Mitgliederzahlen nicht mitgewachsen.

Kommentar von Kristin | 08.07.2014

Hallo ihr Lieben,

ich mache mir Sorgen um das in Produkten enthaltene Palmöl und die damit einhergehende Regenwaldzerstörung. Eigentlich dachte ich immer, dass Palmöl in Bio-Produkten ok sei, aber ich habe mich mit der Thematik mal etwas beschäftigt und möchte Palmöl-Produkte jetzt doch lieber meiden. Denn laut Rettet den Regenwald und Greenpeace scheinen selbst Hersteller von Bioprodukten auf den Regenwald "zu scheißen" (http://www.regenwald.org/themen/palmoel/fragen-und-antworten, http://www.greenpeace.de/themen/waelder/waldnutzung/tipps-fuer-verbraucher). Leider habe ich auch festgestellt, dass es einige, von mir liebgewonnene, Produkte gibt, die Palmöl enthalten. Das heißt, ihr verkauft auch viele solcher Produkte. Ist es nicht denkbar, auf solche Produkte einen Aufschlag zu geben und diesen auch kenntlich zu machen, damit die Verbraucher ein Bewusstsein dafür bekommen? Wie seht ihr die Sache? War der Verkauf von Palmölprodukten bei euch schonmal ein Thema gewesen?

Ich danke euch schonmal und bin gespannt.

LG Kristin

Antwort von VG Team

Hallo Kristin,
nicht jedes Palmöl ist schlecht. Viele Bio-Hersteller sind sich der Problematik bewusst und haben sich dazu positioniert. Rapunzel und Allos/Tartex z.B. haben eigene Stellungnahmen (warum Palmöl und woher) dazu auf ihren Websites veröffentlicht, Rapunzel setzt sogar auf eigene Anbauprojekte.

Und Greenpeace empfiehlt denn neuerdings auch: Wenn schon Palmöl-Produkte, dann Bio.

Pauschale "Straf"-Aufschläge oder Produktauslistungen funktionieren aus vielen Gründen nicht in einer Verbrauchergemeinschaft von über 7500 Mitgliedern, die alle Mitbestimmungsrecht haben.

Kritische Verbraucher können viel erreichen. Nicht nur Greenpeace sagt: Schreibt die Hersteller an und fragt nach, dann sind sie gezwungen Farbe zu bekennen und zu reagieren. Und das ist auch genau das, was ich an alle VG-Mitglieder weitergeben möchte: Stellt Eure kritischen Fragen – nicht nur zum Palmöl - an die Hersteller. Die Fragen und Antworten können dann im Gästebuch veröffentlicht werden, dort sind sie für alle interessierten Mitglieder einsehbar. Und jeder kann selbst entscheiden, was ihm wichtig ist.

Viele Grüße
Peter

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