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Das Palais Café – ein besonderes Projekt der VG Dresden

Seit gut drei Monaten ist das Palais-Café im Japanischen Palais wieder geöffnet. Als gemeinsames Projekt der Verbrauchergemeinschaft Dresden und dem Japanischen Palais ist hier ein offener Ort zum Verweilen, Begegnen und Genießen entstanden. Mit großem veganem Angebot, hausgemachten Speisen und einem engagierten Team ist das Palais-Café ein neuer Teil der VG Dresden.

Drinnen ist das Palais-Café längst mit Leben gefüllt. Gespräche, Kaffeeduft und das leise Klimpern der Teetassen gehören zum Alltag. Geleitet wird das Café von Clara Helfmann. Gemeinsam mit Alina, die zuvor im VG-Biomarkt in der Reicker Straße gearbeitet hat, bildet sie das feste Duo des Palais-Cafés. Ergänzt wird das Team durch verschiedene Mitarbeiter:innen der Verbrauchergemeinschaft Dresden – eine enge Verzahnung, die sich an vielen Stellen im Alltag deutlich zeigt.


Foto: Victor Franke (Neustadt-Geflüster)

„Wir haben uns gut eingegroovt“, sagt Clara rückblickend. Klare Kommunikation, gute Abstimmung und gegenseitige Unterstützung prägen die Zusammenarbeit. Inzwischen bewirtet das Palais-Café täglich Museumsbesucher:innen, Tourist:innen und Dresdner:innen. Das Publikum ist vielfältig: Darunter sind viele VG-Mitglieder, aber auch zahlreiche neue Gäste.


Neben dem regulären Cafébetrieb werden auch Caterings angeboten, zum Beispiel für Veranstaltungen im Japanischen Palais oder andere Anlässe. Reservierungen sind ebenfalls möglich – sei es für Gruppen oder einfach, um sicher einen Tisch zu bekommen. Das Angebot ist überwiegend vegan und lädt zum gemeinsamen Genießen ein, denn das, was es hier gibt, ist echt lecker. „Butter, Brot und Liebe“ zum Beispiel, eine vegane Brotzeit besonderer Art mit zwei selbstgemachten veganen Aufstrichen und selbstgemachtem Zwiebel-Chutney, oder etwa ein leckeres Granola auf veganem Joghurt mit winterlich gewürztem Fruchtkompott, alles hausgemacht, das fetzt.

Clara beschreibt ihre Motivation so: „Das Café ist für mich die Chance, ein Raum zu sein, der Gemeinschaft stiftet, ein Raum gegen Einsamkeit.“ Alina fügt den schönen Begriff des „Dritten Raums“ hinzu, ein Raum für alle und immer, egal, wo man herkommt, wie man sich gerade fühlt und was man so mitbringt. Unpolitisch. Hier soll Platz und Zeit für alle sein. Denn „wir müssen wieder mehr zusammenkommen, mehr miteinander als gegeneinander sein“, so Clara. „Das tolle an einem Café ist ja, dass die Leute in der Regel Zeit mitbringen.“ Genau diese Art des Bleibens und Rastens ist so toll und darf auch mal ineffizient sein. Es ist eben kein Laden, in dem alles ganz schnell gehen muss.

Das Team hat viele tolle Ideen, so wird hier auch selbst frisch gebacken, gekocht und experimentiert. Den anderen Teil liefert unser Bäcker Heller, den ihr aus der VG kennt. Auch sonst wird hier auf regionale Zutaten gesetzt: So stammt die Milch vom Hof Mahlitzsch und der Kaffee von der Dresdner Kaffee- und Kakaorösterei.

Das Palais-Café ist ein Projekt, das die Werte der Verbrauchergemeinschaft – Regionalität, Nachhaltigkeit und Fairness in einen neuen Kontext trägt. Im Sommer darf man sich auf ein tolles kulturelles Angebot im Japanischen Palais freuen, neben dem das Café die perfekte Adresse ist. Das wird eine spannende Zeit mit buntem internationalem Publikum und vielen tollen kulinarischen Möglichkeiten.

Klar ist, dass sehr viele Leute das Café besuchen, vor allem am Wochenende. Viele haben es richtig vermisst, hierherzukommen, als es geschlossen war. Meist wird alles weggeputzt. Die bunten Sammeltassen, die dem Café gespendet wurden, erfreuen sich nun also hochfrequenter Benutzung und bringen einen Touch Nostalgie in diese sonst so frische Umgebung.

Es darf also weitergeklimpert werden. Vielleicht mit euch?
Kommt doch mal vorbei und bleibt ein bisschen.


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