Rezept - Detail

Brokkoli-Erbsen Nudelsalat in einer Schüssel, daneben Knoblauch-Joghurt-Dip

Marinierte Süßlupinen

Zubereitungszeit: 70 Minuten (plus Einweichzeit)

Das regionale Proteinwunder: Mit ca. 40 % Eiweiß und einer top Ökobilanz ist die Süßlupine die nachhaltige Antwort auf importiertes Soja und sie wächst direkt vor unserer Haustür in Tharandt. Milana von der Johannishöhe teilt ihr liebstes Rezept für marinierte Lupinen mit euch.


Rezept: Marinierte Süßlupinen

Zutaten für 4-8 Portionen

Die Basis
  • 250 g Süßlupinenkerne, getrocknet
  • mind. 700 ml Wasser zum Einweichen (12-16 h)
  • Salz für das Kochwasser

Die Marinade

  • 4 EL Olivenöl (alternativ Lein- oder Rapsöl)
  • 2 EL Balsamicoessig
  • 2 EL Shoyu (fermentierte Sojasoße)
  • ½ TL Kreuzkümmel (Cumin), gemahlen
  • 1 Prise Schwarzkümmel
  • ½ TL Currypulver
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle
  • Nach Belieben: Eine Prise Chiliflocken oder Knoblauch

Arbeitsmittel

  • 1 große Schüssel (zum Einweichen)
  • 1 Sieb
  • 1 großer Topf
  • 1 kleine Schüssel oder ein Schraubglas (für die Marinade)
  • Messer und Brettchen zum Schneiden

Zubereitung: Marinierte Süßlupinen

  1. Vorbereitung (mind. 12 Stunden vorher): Die getrockneten Lupinenkerne in eine große Schüssel geben und großzügig mit frischem Wasser bedecken. Die Kerne müssen mindestens 12 Stunden einweichen. Dabei das Wasser ca. 1-2 Mal abgießen und durch frisches Wasser ersetzen.

  2. Kochen: Nach der Einweichzeit die Lupinen in ein Sieb abgießen und gründlich abspülen. Wichtig: Das Einweichwasser nicht zum Kochen verwenden! Die Lupinen in einen großen Topf geben, mit frischem Wasser bedecken und leicht salzen. Die Kerne bei mittlerer Hitze aufkochen und später auf kleiner Flamme insgesamt ca. 60 Minuten fertig kochen.

  3. Marinade: Während die Lupinen kochen, die Marinade vorbereiten. Dafür Olivenöl, Balsamicoessig, Shoyu und die Gewürze in einer kleinen Schüssel vermengen. Die fertig gekochten Lupinen abgießen und mit der Marinade vermengen.

  4. Aufbewahrung: Die Lupinen können direkt verzehrt werden oder für ein volleres Aroma noch eine Nacht ziehen. Die nicht benötigten gekochten Lupinen lassen sich super einfrieren und zur nächsten Gelegenheit kurzfristig auftauen und entsprechend zubereiten.

    Serviervorschlag: Die marinierten Süßlupinen schmecken hervorragend als proteinreiches Topping auf frischen Blattsalaten, in Suppen oder einfach pur als gesunder Snack für zwischendurch.


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